Startseite  - Kontakt  - Impressum
 
 
 
Rundschau
 

Mit der Fusion der Samtgemeinde Bederkesa und der Stadt Langen zur neuen Stadt GEESTLAND wurde auch der Name der Rundschau den politischen Verhältnissen angepasst.
Lesen Sie dazu ein Statement des Rundschau-Teams.

Die Geestland Rundschau lesen

Die Geestland Rundschau zum Lesen und Downloaden unter
www.geestland.eu/download/index.php?menuid=380&topmenu=7

Das Rundschauteam

Christian Ehlers
Waltraud Wetjen
Vera Prenntzel

Texte und Bilder an:

Anzeigenannahme:

Produktion, Verwaltung
und Anzeigenvertrieb:


Tel.(04745)5054
Tel.(04745)6164
Tel.(04745)1318   Mobil: 01602571599


beerster.rundschau@gmx.de

Sonja-redies@web.de

Media Service Sonja Redies, Hohe Luft 14,
27624 Geestland
Tel. (04745)7820218,   Fax: (04745)782797

(v.l.) Waltraud Wetjen, Vera Prenntzel, Sonja Redies, Christian Ehlers, Anke Derlam (ausgeschieden)

50 Jahre Beerster Rundschau - Grund zum Feiern

Die "Marktfrau" schrieb in der Augustausgabe 2013:

Anno 1963,ein besonderer Jahrgang? Wer kann sich noch erinnern?
Deutschland versöhnt sich mit Frankreich: der Bruderkuss zwischen K. Adeneuer und Charles de Gaulle ist uns Älteren noch in ungewohnter Erinnerung. So etwas kannte man sonst nur vom Klassenfeind Sowjetrussland (Original-Ausdruck Adenauer). John F. Kennedy besuchte Westberlin und war von da ab "ein Berliner". Adenauer trat endlich zugunsten Ludwig Erhards zurück und der Reg. Bürgermeister von West-Berlin, Willy Brandt erreichte ohne "Bonn" zu fragen eine Besucherregelung mit der DDR. Die Beatles schafften mit dem Song "I Want to hold Your Hand" den Durchbruch in den Charts, Roy Black begann seine Karriere, ..."Ganz in weiß ...".

Auch in der Weltgeschichte war einiges los:
Zwischen den USA und der UdSSR wurde eine Fernschreibleitung, der sog. "Heiße Draht" installiert um in Krisenzeiten schneller kommunizieren zu können. In Washington marschierten 200.000 Demonstranten der Bürgerrechtsbewegung gegen die Diskriminierung Schwarzer mit Martin Luther King auf.

Aber es gab auch Trauriges und traurige Rekorde: Die Ermordung von J.F. Kennedy in Dallas, der Vietnamkrieg, der mtl. 10.000 Tote forderte und der Beginn des Bürgerkriegs auf Zypern.

In Bederkesa wurde eine eigene Ortszeitung, unsere "Beerster Rundschau" gegründet. Sie startete im April 1963 mit 4, in Worten v i e r bedruckten Seiten. Wer hätte gedacht, dass sich der Umfang bis heute nahezu verzehnfachen würde? Bei einer Auflage von leidlich 4.000 Exemplaren? Und wer hätte prophezeien wollen, dass wir heute 50 Jahre Rundschau feiern? Oft genug standen die Macher der BR, also das jeweilige R-Team vom VV und sein Vorstand vor der Frage: "wie geht es weiter", wenn Probleme personeller, technischer oder organisatorischer Art auftraten. Irgendwie haben sie es immer wieder hingekriegt und die Zeitung -ja, es war schon eine Zeitung geworden- konnte weiter existieren.

In der Beerster Rundschau, wie sie heute heißt, herausgegeben vom VV und der Samtgemeinde fanden und finden sich Vereine mit ihren Artikeln über ihr Vereinsleben und Veranstaltungen sowie Mitteilungen der Samtgemeinde wieder. Der Ortsheimatpfleger kommt zu Wort und die Beerster Veranstaltungstermine werden aufgelistet. Für Gewerbetreibende bieten sich günstige Gelegenheiten für Werbeanzeigen, aber auch für eine redaktionelle Darstellung ihres Unternehmens. Außerdem können Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde wie auch Gäste unseres Ortes ihre Meinung in Leserbriefen kundtun.

Jeden Monat komme ich, die "Marktfrau" und Klatschbase, zu Wort. Ich, diese Neunmalkluge, die vieles im Ort hört und nichts Genaues weiß, aber dafür alles besser!? Die sich zuweilen aus dem Fenster hängt, oder besser gesagt gefährlich auf dem Rand ihres Brunnens bewegt, indem sie ihren Finger in die bewusste Wunde legt. Um es mit Eugen Roth zu sagen: Was man auch redet, schreibt und funkt. Unheilbar bleibt der wunde Punkt.

Über was die BR schließlich von Beers und umzu in den letzten 50 Jahren zu berichten hatte, wäre interessant zu erzählen. Hier will ich auf die Jubiläumsausgabe April 2013 verweisen. Vieles von den Themen der Gründerjahre und danach stehen heute nicht mehr auf dem Programm, aber einige der Themen, die in den 50 Jahren aktuell waren, stehen heute noch zur Debatte, oder auch nicht(?); z.B. die Diskussion um das sog. Seeloch am Dobben: vor 25 Jahren wurde es geschlossen, was viele Bürger noch heute bedauern!

Wir dürfen weiter gespannt sein, wie die gegenwärtigen und künftigen Themen in der Rundschau verarbeitet werden; ob angesichts der Fusion die BR noch die Beerster Rundschau auch in der neuen Stadt Geestland bleiben wird. Schon heute gucken ihre (ehrenamtlichen) Redakteure bereits über den Tellerrand.

Unsere Ortszeitung bleibt also interessant, egal wie ihre Lebenslage sich entwickeln wird. Solange viele Leserinnen und Leser noch allmonatlich auf ihre Rundschau warten bin ich zuversichtlich.
Doch bevor eine weitere Ära Beerster Rundschau ihren Lauf nimmt, wollen wir unser Heimatblatt am 24.08.2013 in der Amtsscheune und auf dem Festplatz davor feiern, zusammen mit dem Rundschauteam des VV und allen, denen die BR Informationen, Entspannung oder ganz einfach etwas Freude bereiten.

Eure Marktfrau